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Markenbildung mit Branding 5
Gastbeitrag von Matthias Lipp-Rosenthal (KI Schmiede & AIM Politics)
Wie ich mit Branding 5 meine Markenpositionierung gefunden habe
Ein Erfahrungsbericht über den Weg von der vagen Idee zur klaren Positionierung und warum das Tool mehr ist als nur ein KI-Generator
Der Anfang: Eine Idee, aber keine Klarheit
Vor einigen Wochen stand ich vor einer Herausforderung, die wahrscheinlich jeder Gründer kennt. Ich hatte eine klare Vision für mein zukünftiges Unternehmen, aber wenn mich jemand fragte, was genau mein Alleinstellungsmerkmal sei oder wie ich mich von der Konkurrenz unterscheide, wurde es kompliziert. Ich wusste, dass ich kleinen und mittelständischen Unternehmen bei der KI-Transformation helfen wollte. Ich wusste auch, dass mein Ansatz anders war als der typischer Beratungen oder Schulungs-Anbieter. Aber diese Klarheit in Worte zu fassen, die auch bei potenziellen Kunden ankommen, das war eine andere Geschichte.
Positionierung ist der Schlüssel für ein erfolgreiches Unternehmen. Das ist keine neue Erkenntnis, aber zwischen dem Wissen um diese Wahrheit und der tatsächlichen Umsetzung liegt oft ein weiter Weg.
Normalerweise hätte ich jetzt eine Branding-Agentur engagiert oder einen Business Coach gebucht, beides Optionen, die schnell mehrere tausend Euro kosten und Wochen dauern können. Stattdessen bin ich auf Branding 5 gestoßen.
Was Branding 5 wirklich ist: Ein Sparring-Partner, kein Textgenerator
Bevor ich meine Erfahrungen teile, möchte ich eines klarstellen: Branding 5 ist nicht einfach ein weiteres KI-Tool, das auf Knopfdruck generische Marketingtexte ausspuckt. Das unterscheidet es fundamental von ChatGPT oder ähnlichen Tools. Branding 5 führt dich durch einen strukturierten Strategieprozess, der auf bewährten Frameworks und über 100 Premium-Datenquellen basiert.
Der Prozess beginnt damit, dass du deine Unternehmensinformationen eingibst – Name, Beschreibung, Unique Selling Proposition, Zielgruppe und Ziele. Dann wählst du aus zwölf klassischen Markenarchetypen diejenigen aus, die am besten zu deiner Marke passen. Im Anschluss analysiert das System deine Eingaben und generiert einen umfassenden Report, der weit über einfache Textvorschläge hinausgeht: Brand Positioning, SWOT-Analyse, Wettbewerbsanalyse, Ideal Customer Profiles, Visual Identity, Marketing Copy und konkrete Kampagnenideen.
Der eigentliche Wert liegt aber woanders. Branding 5 hat mich gezwungen, über Dinge nachzudenken, die ich sonst gerne aufgeschoben hätte. Es war wie ein Gespräch mit einem erfahrenen Berater, der die richtigen Fragen stellt und dann meine Antworten mit Marktdaten und bewährten Frameworks abgleicht. Das Ergebnis war nicht nur ein fertiger Report, sondern echte Klarheit über mein eigenes Geschäftsmodell.
Der Prozess: Was Branding 5 von mir wissen wollte
Als ich mit dem Prozess begann, musste ich zunächst die Grundlagen meines Unternehmens definieren. Was genau macht die KI Schmiede? Wer ist meine Zielgruppe? Was sind meine Ziele? Diese Fragen klingen simpel, aber sie präzise zu beantworten ist alles andere als trivial.
Ich beschrieb die KI Schmiede als einen Partner, der kleinen und mittelständischen Unternehmen hilft, KI erfolgreich einzuführen, durch die Verbindung von Prozesswissen, technischer Umsetzung und der Begleitung der Menschen, die damit arbeiten.
Als Zielgruppe definierte ich mittelständische Unternehmen im DACH-Raum, die effizienter und wettbewerbsfähig sein wollen. Und als Ziel formulierte ich, die erste Anlaufstelle für diese Unternehmen zu werden, wenn es um ganzheitliche KI-Transformation geht.
Dann kam die Archetypen-Auswahl. Branding 5 arbeitet mit den zwölf klassischen Markenarchetypen nach Carl Jung, vom Helden über den Weisen bis zum Schöpfer. Ich wählte diejenigen aus, die am besten zur KI Schmiede passen, und das Tool analysierte diese Auswahl im Kontext meiner anderen Eingaben.
Der erste Aha-Moment: Der Archetyp "The Creator"
Das Ergebnis der Archetypen-Analyse überraschte mich. Branding 5 identifizierte die KI Schmiede als "The Creator" – ein Archetyp, der für Innovation, Handwerkskunst und das Erschaffen von dauerhaftem Wert steht. Was mich überraschte, war nicht die Zuordnung selbst, sondern wie präzise das Tool erklärte, was das für meine Marke bedeutet.
Der zweite Aha-Moment: Die Wettbewerbsanalyse
Die Wettbewerbsanalyse war der Teil des Reports, der mich am meisten zum Nachdenken brachte. Im Prozess bat mich Branding 5, fünf Wettbewerber auszuwählen, die ich als relevant für meine Positionierung betrachte. Das alleine war schon eine wertvolle Übung, denn wer sind eigentlich meine Konkurrenten? Nicht die, die zufällig ähnliche Dienstleistungen anbieten, sondern die, um deren Aufmerksamkeit ich mit meiner Zielgruppe konkurriere.
Der dritte Aha-Moment: Die ehrliche SWOT-Analyse
Die SWOT-Analyse für mein eigenes Unternehmen war der unbequemste, aber vielleicht wertvollste Teil des Reports. Branding 5 schmeichelt nicht, es liefert eine ehrliche Einschätzung, basierend auf den Informationen, die du eingibst.
Konkrete Ergebnisse: Von der Strategie zur Umsetzung
Was mich am meisten beeindruckte, war, wie konkret und umsetzbar die Ergebnisse waren. Der Report lieferte nicht nur strategische Insights, sondern fertige Bausteine für mein Marketing.
Die Taglines bringen mein Alleinstellungsmerkmal auf den Punkt: "Prozess. Mensch. KI. Verbunden." listet die drei Kernsäulen meines Angebots auf und betont durch "Verbunden" die integrative Leistung. "KI, nach Maß geschmiedet." nutzt den Firmennamen als Metapher für Handwerkskunst und Präzision und vermittelt, dass jede Lösung individuell gefertigt wird wie ein Meisterstück vom Schmied. "Klartext für Ihre KI-Transformation." spiegelt die Markenstimme wider, direkt, ehrlich, kompetent und positioniert die KI Schmiede als vertrauenswürdigen Lotsen in einem von Buzzwords geprägten Markt.
Die Brand Voice wurde klar definiert als "direkt, kompetent, partnerschaftlich und ehrlich" – wir sprechen Klartext, erklären komplexe Themen einfach und geben praktische Orientierung. Der Ton ist ermutigend und zukunftsorientiert, aber immer bodenständig und lösungsorientiert.
Der Report ging weit über die Positionierung hinaus und lieferte konkrete Kampagnenideen für verschiedene Plattformen. Dazu kam eine komplette visuelle Identität mit Farbpalette
Der echte Wert: Nachdenken statt nur Generieren
Wenn ich zurückblicke, war der größte Wert von Branding 5 nicht der fertige Report – so hilfreich er auch ist. Der echte Wert lag im Prozess selbst. Das Tool zwang mich, strukturiert über mein Geschäft nachzudenken: Was ist mein USP wirklich? Wer ist meine Konkurrenz, und wie unterscheide ich mich? Welche Zielgruppe will ich ansprechen, und was bewegt diese Menschen? Das sind Fragen, die sich jeder Gründer stellen sollte, aber oft nicht stellt – oder nur oberflächlich beantwortet.
Ein Rezensent auf AppSumo brachte es auf den Punkt: "Der Bonus beim Erkunden von Branding 5 liegt nicht in der Strategie selbst, sondern im Lernen des strukturierten Ansatzes zum Branding und der Neubewertung." branding5 Genau das war auch meine Erfahrung. Branding 5 funktionierte für mich wie ein Sparring-Partner und Ideengeber zugleich. Es stellte die richtigen Fragen, validierte meine Antworten gegen Marktdaten und Frameworks, und lieferte dann konkrete Handlungsempfehlungen.
Für wen eignet sich Branding 5?
Nach meiner Erfahrung ist Branding 5 besonders wertvoll für Berater, Solopreneure und Neugründer, die ihre Positionierung schärfen wollen, aber nicht das Budget oder die Zeit für eine klassische Agenturbetreuung haben. Es eignet sich hervorragend für alle, die am Anfang ihrer Gründungsreise stehen und Klarheit über ihr Geschäftsmodell gewinnen wollen, oder für etablierte Unternehmer, die ihre bestehende Marke überdenken und neu positionieren möchten.
Wichtig ist dabei zu verstehen, dass Branding 5 kein Ersatz für eigenes Nachdenken ist. Das Tool liefert keine fertigen Lösungen, die du einfach übernehmen kannst, ohne selbst aktiv zu werden. Es ist ein Werkzeug, das deinen eigenen Strategieprozess strukturiert und beschleunigt und genau darin liegt sein Wert.
Fazit: Ein Investment, das sich lohnt
Für die KI Schmiede war Branding 5 ein echter Mehrwert. Ich habe jetzt ein klares Positioning Statement: "Für mittelständische Unternehmen, die zukunftssicher und wettbewerbsfähig sein wollen, ist KI Schmiede der Partner, der sichere und souveräne KI-Lösungen maßschneidert."
Ich weiß, wer meine Zielgruppe ist, wie ich mich von der Konkurrenz unterscheide, und welche Botschaften bei meinen potenziellen Kunden ankommen. Ich habe konkrete Kampagnenideen, eine Content-Strategie und die Grundlagen für meine visuelle Identität.
All das in einem Bruchteil der Zeit und der Kosten, die eine traditionelle Agenturbetreuung erfordert hätte. Aber mehr noch: Durch den Prozess habe ich mein eigenes Geschäft besser verstanden. Ich habe gelernt, klarer zu kommunizieren, strategischer zu denken und fokussierter vorzugehen. Und das ist letztlich unbezahlbar.